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Brendan O'Donnell

Brendan O’Donnell ist ein Blockflötist und Spezialist für barocke Kammermusik aus Adelaide, Australien. Er begann seinen Bachelor of Music im Jahr 2008 in Neuseeland, wo er erst bei David Coomber an der University of Auckland lernte, ab 2009 dann bei Kamala Bain an der New Zealand School of Music in Wellington. Im Laufe der folgenden drei Jahre etablierte er sich in der Wellingtoner Szene für Alte Musik als Blockflötist und erhielt zahlreiche Auszeichnungen in seinem Studium, darunter auch den renommierten Ariadne Danilow Music Prize im Jahr 2011.

Im Oktober 2011 zog Brendan nach Salzburg in Österreich, wo er sein Masterstudium der Blockflöte bei Dorothee Oberlinger und Matthijs Lunenburg absolvierte und 2013 seinen Abschluss machte. 2012 war er Finalist beim Wettbewerb für Interpreten zeitgenössischer Blockflötenmusik in Darmstadt und im August 2013 gewann er den Don Cowell Memorial Trust-Wettbewerb in Melbourne, der der angesehenste Blockflötenwettbewerb Australiens ist. Seitdem hat er verschiedene Workshops gehalten, sowohl für die Recorder Society des Bundesstaats Victoria als auch für die von South Australia.

Brendan ist regelmäßig in Australien aktiv, wo er immer wieder mit Adelaides führenden Barockensembles spielt; dazu gehören etwa Adelaide Baroque, die Adelaide Chamber Singers, und Ensemble Galante. Zudem spielte er zusammen mit Accademia Arcadia im angesehenen Woodend Winter Arts Festival in Victoria und mit den Baroque Voices, Musica Lyrica sowie dem Wellington Orchestra in Neuseeland.

Neben seinem Ensemblespiel bekam Brendan auch ausgezeichnete Kritiken für seine Solokonzerte Breathless (Februar 2013) und Recorder Rara (Januar 2014), in den ein Kritiker ihn als „Virtuosen, Gelehrten [und] Moderator … von außergewöhnlichem Charme und Klarheit“ beschrieb. Im November 2013 startete er ein neues alt-musikalisches Projekt zusammen mit der jungen Violinistin Simone Slattery, die ebenfalls aus Adelaide stammt: das Bowerbird Ensemble, das historische Aufführungspraxis mit kreativen Ideen für Programm und Verastaltungsort – unter anderem Jazz- oder Cabaret-Clubs – kombiniert. So will er ganz besonders auch junges Publikum ansprechen und anlocken.